INT. TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN: NEIN HEISST NEIN!

Daniel Zadra - Sexuelle Übergriffe klar benennen und deponieren

Eine stärkere Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung zu Gewalt und insbesondere sexuelle Gewalt gegen Frauen fordert der Grüne Gleichberechtigungssprecher Daniel Zadra anlässlich des morgigen Internationalen Tages für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, morgen am 25. November. „Drei von vier Frauen in Österreich sind laut Prävalenzstudie von sexueller Belästigung betroffen. Diese Form der Gewaltanwendung wird vielerorts verharmlost. Es braucht daher Aufklärung. Klar muss sein, dass ein ‚Nein’ von Frauen auch ‚Nein’ bedeutet“, so Zadra.

Zadra ermutigt alle betroffenen Frauen, Gewalt und sexuelle Belästigung klar zu benennen und bei Opferschutzeinrichtungen zu deponieren. Je mehr die Übergriffe öffentlich werden, desto eher werde Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung geschaffen, und diese brauchen wir. „Wenn es Nationalratsabgeordnete gibt, die öffentlich die Meinung kundtun, dass Po-Grapschen ein Qualitäts-Auswahlkriterium für Frauen sei, dann wird deutlich, wie viel Aufklärung notwendig ist“, so Zadra.

Das (Selbst)-Bewusstsein der Frauen sei darin zu stärken, ihre Grenzen klar zu definieren und zu benennen. „Bei Übergriffen jeglicher Art werden Grenzen überschritten. Dafür muss Bewusstsein geschaffen werden. Ich unterstütze hier die Position von Landesrätin Wiesflecker, hier aufmerksam zu sein und nicht wegzuschauen und appelliere ebenso an Betroffene, die Unterstützungsangebote in Vorarlberg zu nutzen“, schließt Zadra.